Die 5 Sekunden Regel

Unser Denken – manchmal auch „overthinking“ – hält uns oft davon ab, in die Tat, ins tun zu kommen. Ich nehme mir z.B. vor, Sport zu machen, den Haushalt zu erledigen, für Prüfungen zu lernen, es gibt unzählige Beispiele. Kommt der Impuls, etwas zu tun, setzt dann das DENKEN ein, wir finden Ausreden, verschieben auf morgen, denken und denken. Je mehr wir darüber nachdenken, je mehr Zeit vergeht, desto mehr nimmt der Impuls zu handeln ab. Wir verfallen in alte Verhaltensmuster – und das Denken geht weiter – „Ich habe es wieder nicht geschafft“, „Ich bin so faul“. „Ich habe keine Selbstdisziplin“.

Bevor deine Gedanken dir dein Vorhaben wieder „ausreden“, soll dir die 5 Sekunden Regel dabei helfen, in die „TAT“ zu kommen.

Hast du z.B, den Impuls Laufen zu gehen, zähle von 5 auf 1 herunter – ziehe deine Schuhe an und setze dein Vorhaben sofort um – bevor dir dein Gehirn wieder einen Streich spielt.

Durch dein neues Handeln und Üben entwickelt sich eine andere Selbstwahrnehmung – „Ich habe es geschafft“, „Ich bin im „tun“, „Ich habe es erledigt“ – somit steigt auch das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.

Viel Erfolg!

Der innere Wohlfühlort

Die Imaginationsübung von Luise Reddemann soll Sicherheit und Geborgenheit vermitteln. Anfang wurde diese Übung für traumatisierte Menschen entwickelt, man kann sie aber auch als Entspannungsreise nutzen.

Du kannst dir deinen Wohlfühlort selbst wählen, er kann hier auf der Erde sein, oder auf einem anderen Planeten, der Phantasie ist keine Grenze gesetzt. An diesem Ort sollst du dich nur gut fühlen.

Am Ende der Übung sollst du einen sogenannten „Anker“ setzen – das kann eine Geste sein (z.B. Daumen und Zeigefinger zusammengepresst…..), die ihr mit dem Wohlfühlort verbindet und ausführt. Bei Angst könnt ihr diese Geste ausführen und gelangt so schnell an euren Wohlfühlort. Detaillierte Anleitungen findet ihr z.B. auf youtube.

Viel Spass auf eurer Reise!

Neuorientierung

„Ich weiß nicht, ob das Studium, das ich gewählt habe, das Richtige ist“

„Ich mache mir Sorgen um meine Zukunft“

„Das Kindsein ist vorbei, was ist jetzt?“

„Wer bin ich, was will ich eigentlich?“

„Ist das richtig, was ich tue?“

Von jungen Erwachsenen höre ich in der Praxis oft oben angeführte Aussagen.

Diese Phase – also der Übertritt vom jugendlichen Alter zum Erwachsen sein – ist durch viele Herausforderungen geprägt, oft begleitet durch Unsicherheit und Angst.

Dieser Umbruch ist ein Ablösungsprozess, der in einer Neuorientierung endet. Den alten Pfad zu verlassen und neue zu begehen, kann also mit Unsicherheiten und negativen Denkmustern einhergehen.

Die psychologische Behandlung und Beratung soll helfen, einen Perspektivenwechsel anzuregen, den Erfahrungsspielraum zu vergrößern, die Selbstwahrnehmung zu fördern, etc.

Mobbing

Mobbing ist die häufgste Form von Gewalt, die an Schulen vorkommt! Involviert ist die ganze Klasse, da Mobbing immer ein System darstellt aus: TäterIn und Betroffene/r, MitmacherInnen, ZuschauerInnen und WegschauerInnen. Kein Eingreifen oder Melden führt dazu, dass das System aufrecht bleibt und das Leiden der Betroffenen bis zur psychischen Erkankung führen kann. Außerdem ist Mobbing seit 2013 strafbar. Nicht nur in Schulen, sondern auch in den sozialen Netzwerken ist die Zahl der Betroffenen stark im Steigen. „Durchhalten, nicht melden, dann wird es schon vergehen“ ist oftmals die Devise von Betroffenen – dieses Verhalten führt nicht zum Ende der Attacken! Hilfe holen von LehrerInnen, Eltern, Freunden, Cybermobbing melden und UserInnen blockieren sind die ersten Schritte.

Jeder, jede kann zum Opfer werden! Hilfe gibt es z.B. kostenlos bei Rat auf Draht!

Positive Psychologie in Zeiten von Corona

Chronischer Stress macht krank!Für uns alle hat sich seit März 2019 das Leben massiv verändert, wir durchleben sehr herausfordernde Zeiten. Das Erleben von positiven Emotionen ist stark in den Hintergrund getreten, stattdessen ist Angst, Sorge, Bedrohung, etc im Vordergrund. Wie kommen wir aus dem „Erstarren“ wieder heraus, wie kann der Stress reduziert werden.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass das Erleben von Positiven Emotionen Stress reduziert, sogar verschwinden lässt.
Aus der positiven Psychologie, das ist die Wissenschaft des gelingenden Lebens, gibt es sehr viele leicht anzuwendende praktische Übungen zu diesem Thema.
Gerade in Zeiten von Corona muss die Frage nach dem gelingenden Leben ganz neu beantwortet werden.

Zu diesem Thema mache ich ein online Seminar, würde mich freuen, euch/ Sie in diesen herausfordernden Zeiten mit praktischen Übungen unterstützen zu dürfen.

https://www.promenteakademie.at/bildungsprogramm/auf-einen-blick/kurs/327/mehr-wohlbefinden-und-lebenszufriedenheit-.html

Positive Psychologie

Die Positive Psychologie ist eine Forschungsrichtung die das Wohlbefinden erforscht.

Was macht uns glücklich?

Was macht das Leben lebenswert?

Übung: Glückstagebuch: 1 Woche lang oder länger ein Tagebuch führen, wo man jeweils 3 Dinge/Ereignisse aufschreibt, die schön waren, die man genossen hat. (Das können kleine Ereignisse sein-wie ein hilfreiches nettes Telefonat oder auch grosse Ereignisse – wie eine Beförderung sein.
Dann schreibt man dazu, was man dazu beigetragen hat. (z.b bei dem hilfreichen netten Gespräch, dass man das Telefonat mit einer sehr netten Begrüssung und mit einem Kompliment begonnen hat.
Warum ein Glückstagebuch führen? Was bringt es mir?
1. Der Blick aufs Positive wird geschärft
2. Den Glücksmoment mehrmals erleben – Unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen gerade erlebten oder aufgeschriebenen glücklichen Gegebenheiten – wir erleben die Glücksmomente durch das Niederschreiben nocheinmal!
3. Durch das Niederschreiben bleibt dieser Moment noch stärker in Erinnerung und wenn man nach 4 Monaten dieses Ereignis nocheinmal liest, kann man sich zurückerinnern und freuen.
4.Mehr positive Emotionen erleben!

Einen Versuch ist es wert, oder?!

10 Schritte zur Förderung der psychischen Gesundheit

Nr. 5 Neues lernen
Nr. 6 An sich und seine Stärken glauben
Nr. 7 Sich beteiligen
Nr. 8 etwas Kreatives tun
Nr. 9 um Hilfe fragen
Nr. 10 sich selbst annehmen

Wieviele davon können Sie/kannst du umsetzen, wo brauchst du Unterstützung?

Auf unsere psychische Gesundheit zu achten, sollte genauso selbstverständlich sein, wie auf unsere körperliche.

10 Schritte zur Förderung der psychischen Gesundheit

Erholung im Urlaub, die „Batterien wieder aufladen“ – wie lange hält die Entspannung an? Die Meinungen der Experten sind einheitlich – nur ein paar Wochen danach ist der Erholungseffekt noch vorhanden.

Was können wir also tun, um erholt, entspannt und psychisch gesund zu bleiben, was können wir in den Alltag einbauen?

Heute möchte ich 4 der 10 Schritte vorstellen:

  1. Sich entspannen
  2. Aktiv bleiben
  3. (mit Freunden) in Kontakt bleiben
  4. Darüber reden

Welche der 4 können sie gut abdecken und was sollten Sie wieder aktivieren?